was bin ich?

kleines Rätsel für euch

Ich betöre deine Sinne
frühmorgens, mittags und am Abend
erziele Sympathiegewinne
bin Geist und Seele stetig labend

Mein Dasein ist jedoch belastet
durch industrielle Machenschaft
weil menschlich Gier wohl niemals rastet
sind Werte längst dahingerafft

Ich komm zu dir aus fernem Land
mit Sonnenküsschen zart bedacht
erzähl dir von der Kinderhand
die dieses Glück zu dir gebracht

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Begegnung

Wem bin ich da begegnet?

Auf dem Weg durch grüne Flur
bin ich dir oft begegnet
strahlst aus die Lebensfreude pur
selbst dann wenn es mal regnet

Dein Gesicht wie Sonnenschein
von Spitzenhäubchen fein umrahmt
so zart und hell ganz unschuldsrein
ein Hauch von Kindheit man erahnt

Manch Schwerenöter ärgert sich
über deine üppig Pracht
erfreust du dennoch die wie ich
das Seelenfenster aufgemacht

Was bin ich

Was bin ich?  kopfkratz

Mit dunklen staunend runden Augen
blick ich in  sonderbare Welt
wollt das Wunder erst nicht glauben
das mich hat hierher bestellt

Berührt von meiner Wohlgestalt
bleiben manche Menschen stehn
in mir herrscht keine „Spielgewalt“
Vergangenes sie in mir sehn

Beglückt hab ich die kleinen Herzen
mit der Entstehung meiner Art
vernehme lachen, jauchzen, scherzen
an Fantasie wurd nicht gespart

Gemeinsam wurde ich erschaffen
von vielen Händen groß und klein
manch Schwerenöter neidisch gaffen
wünschen mir viel Sonnenschein…..

Wer bin ich?



Wer bin ich?

Erfreue schon die Allerkleinsten
auf Mamas Papas, Omas Schoß
genüßlich und vom allerfeinsten
die Zuwendung dabei ist groß

Begleite euch durch Kindertage
und wechsle stetig mein Gesicht
bereite Spannung ohne Frage
nehm manch Epoche ins Gericht

Vermittle euch auf kluge Weise
dies und jenes wunderbar
bin Begleiter auf den Reisen
teil Tisch und Bett mit Euch sogar

Ich stürze euch in Emotionen
lachen könnt ihr  über mich
mit mir kann man euch stets belohnen
Kannst du mir sagen wer bin ich

Gruß des Mondes

Gruß des Mondes

Es scharen sich in vielen Gruppen
leuchtend glitzernde Gesellen
sie wollen still wie Friedenstruppen
die Dunkelheit um mich erhellen

Über mich gibts viele Lieder
bin das Ziel vom Menschentraum
der sich erfüllt hat mehrmals wieder
schenke neues Urvertraun

Und wenn ich so friedlich blicke
in die hektisch schnelle Welt
meine Kraft euch Ruhe schicke
weit draußen hoch vom Himmelszelt

Ich komm in wechselnder Gestalt
und dies ist gar nicht wunderlich.
In euren Augen bin ich alt,
ihr seht mich nicht beim Mittagstisch.

Um mich ragen manche Sagen
und Märchen auch, gar mancher Traum.
Ich war in den altvordren Tagen
Göttin gar – man glaubt es kaum.

Es heißt, das ich wohl Einfluss nähme
auf das Gemüt und eure Welt
und das wenn ich euch näher käme,
das Wasser steigt – beim Geh´n es fällt.

© by Sterntalerchen & Pseudolin

Gemeinschaftswerk von Forenkollege Pseudolin und mir