- nach einem Besuch bei den Stämmen im Feuerbacher Wald -
Am Waldrand
den Weg bergauf
der sinkenden Sonne entgegen
unsere Schritte tragen uns
näher und weiter -
Ein grüssender Blick
ein wortloses Wort
ein kleines Gespräch unterwegs noch…
den Weg weitergehend
Schritt um Schritt
noch näher
ein jeder für sich
bis
der Blick sie berührt.
Da liegen sie.
Ihre Leiber
nebeneinander
und leiszart Sterbeelfen ruhen wie träumend lauschend dort -
ihre lichtblaufarblosen Gewänder
wie ein Trösten
aus Tränen gewoben
mit Liebe bestickt
umhüllend den Schmerz -
Metamorphose.
Da liegen sie
ihre Leiber.
Die Wunden, Ihr Leiden zu sehen, dies Weh…..
so nebeneinander….
….und doch auch, es ist merkwürdig,
soviel Ruhe und Demut strömt von Ihnen aus……
Oh Ihr grossen Wesen ohne Zorn!
Ich lege meinen Körper dazu
auf den Stamm
und seh’ in den Himmel
weine
tief in mir.
Leise getröstet
der Baum
berührt meine Seele
ganz.
Die Baumwesen spüren unsere Liebe
- und das tröstet auch Ihr Leid -
sodass sie keine Angst mehr haben
wissend wir leben ihre Kraft
die sie uns schenken.
Dankend.
ein wisperndes Lachen im Wind
ein Aufwiederseh’n….
und ich gehe mit einem weinenden und einem lachenden Auge
weiter
Unvergessend.
Es gibt noch soviel zu tun!
Oben leben
Urheberrecht Solveig Oboth
mit freundlicher Genehmigung
Weisheit der Cree Indianer
„Erst wenn der letzte Baum gerodet,
der letzte Fluß vergiftet,
der letzte Fisch gefangen ist,
werdet ihr feststellen,
daß man Geld nicht essen kann.‘‘
Weisheit der Indianer
„Vieles ist töricht an eurer Zivilisation.
Wie Verrückte lauft ihr weißen Menschen dem Geld
nach,
bis ihr so viel habt,
daß ihr gar nicht lang genug leben könnt,
um es auszugeben.
Ihr plündert die Wälder, den Boden,
ihr verschwendet die natürlichen Brennstoffe,
als käme nach euch keine Generation mehr,
die all dies ebenfalls braucht.
Die ganze Zeit redet ihr von einer besseren Welt,
während ihr immer größere Bomben (Bahnhöfe?) baut,
um jene Welt, die ihr jetzt habt,
zu zerstören.‘‘
Das liegt mir am Herzen
Bitte helft alle mit diesem Wahnsinn
eine Wende zu geben
DANKE
Wo einst des Baumes Atem kühlte
gegen Stress und Lärm der Stadt
wo man Geborgenheit noch fühlte
tropft nun der Machtgier Blut aufs Blatt
Taschen prall gefüllt mit Scheinen
mit Dollarnoten trübem Blick
versucht man mit Gewalt zu einen
und dreht sich dabei selbst den Strick
Dabei vergisst man gar zu gerne
die Erde braucht uns Menschen nicht
ob man das jemals achte /lerne
bevor die letzte Achse bricht


…ich denke an dich…