Leere


Leere

Fast verheilt die Wunden
die meine Seele trug
das wehe Herz verbunden
das fast nicht mehr schlug

Du schenktest mir die Sonne
inmitten dunkler Nacht
genoß ich doch mit Wonne
was Liebe da vollbracht

Jetzt fühle ich es wieder
so schwer und leer in mir
der Tag senkt sich hernieder
und du bist nicht bei mir

By Sterntalerchen Veröffentlicht in Tränen

(Wortpalindrom) Hände der Magie


(Wortpalindrom)
Hände der Magie-Magie der Hände

Zauberwerkzeug – Hände der Magie
zärtlich und behutsam, fordernd und bestimmend.
Weisend Richtung und Weg.
Liebe und Zuneigung verschenkend,
sorgsam

Sorgsam
verschenkend Zuneigung und Liebe
Weg und Richtung weisend
bestimmend und fordernd, behutsam und zärtlich
Magie der Hände – Zauberwerkzeug

Palindrom

Ein Palindrom (von griechisch Παλίνδρομος  (palíndromos) „rückwärts laufend“) ist eine Zeichenkette, die von vorn und von hinten gelesen gleich bleibt. Palindrome müssen nicht immer einen Sinn ergeben, die Zeichenkette muss allerdings von vorne nach hinten und von hinten nach vorne bezüglich der Reihenfolge der verwendeten Zeichen übereinstimmen.

Darüber hinaus werden auch Wörter, Wortreihen oder Sätze als Palindrome bezeichnet, die rückwärts gelesen einen Sinn haben (wie zum Beispiel die Worte Lager – Regal).[1][2][3] In diesem weiteren Sinne ist das Palindrom eine spezielle Form des Anagramms. Verwandt zum Palindrom ist das Ambigramm, bei dem sich meist nach einer 180°-Drehung noch dasselbe Wort ergibt.

So beschränkt das bei Palindromen zugrunde liegende Spiegelprinzip auch scheint, in ihrem Gebrauch und Variantenreichtum erweisen sie sich als äußerst vielseitig. Breitete man eine literarische Landkarte vor seinem geistigen Auge aus, fände man darauf jedoch nur vereinzelte Punkte, die weit verstreut liegen. Es zeigt sich darin keine einheitliche Entwicklungslinie, eher ein Sprachphänomen, das quer durch die Jahrhunderte und Gattungen geistert. Ein weitläufiges Areal mit spärlichen Fundorten. Dieser Wegweiser kann dabei helfen, das Augenmerk gezielt in verschiedene Richtungen zu lenken:
1. Organisation (Buchstabe, Silbe, Wort, Satz)
2. Aufbau (Einzeiler, Strophe, Fließtext)
3. Verwendung (exemplarisch, systematisch)
Für spannende Überschneidungen sorgen die Palindrome auf ihren verschlungenen Pfaden dann schon von selbst.

Satzpalindrome bestehen aus einer spiegelbildlichen Anordnung der Zeilenfolge. Als Stilmittel fand dieses Prinzip bereits im Mittelalter Anwendung, z.B. bei Walther von der Vogelweide (L 87,1 – 88,8) oder in der Carmina Burana:

Chume, chume, geselle min,
ih enbite harte din!
ih enbite harte din,
chum, chum, geselle min!

Quellenangabe:
wikipedia und experto.de

mein Beitrag zu Donnas Schreibprojekt März 2010

An alle Schreibwütigen!

Ich lade euch herzlich ein zu dem Kurzprosa-Schreibprojekt “Ein Start – viele Storys”, das folgendermaßen läuft:

1. Der vorgegebene Anfangssatz lautet:

Ein Lächeln, zart wie die ersten Sonnenstrahlen des herannahenden Frühjahres…


Ich bin dieser Einladung gefolgt und hier ist er nun

mein Beitrag……..


Ein Lächeln für die Ewigkeit

Ein Lächeln, zart wie die ersten Sonnenstrahlen des herannahenden Frühjahres,
durchflutete den Raum als sie die Tür öffnete.
Dieses Lächeln von ihr liebte er mehr als alles andere auf der Welt.
Sie trat in den abgedunkelten Raum und konnte zunächst nur schemenhaft erkennen, was sich im Raum befand.
Das war für sie jedoch kein Problem, denn unzählige Male betrat sie schon diesen Raum, der eigentlich freundlich und hell gehalten war, mit farbenfrohen Gardinen und Einrichtungsgegenständen.

Nur..diesesmal schlug ihr kein fröhliches “Hallo” entgegen und als ihre Augen sich an die abgedunkelte Atmosphäre gewöhnt hatten, erkannte sie, dass irgendetwas nicht stimmte.
Nichts Gutes ahnend eilte sie zu dem Bett, das am Fenster stand, sofort blieb ihr Blick an dem Beatmungsgerät neben dem Nachttisch hängen. Gleichmäßig und monoton pumpte es Sauerstoff in seinen Körper.
Eilig lief sie hinaus über den Flur zum Zimmer der Stationsschwester des Hospizes. Sie riss die Türe auf und der besorgte Blick der Stationsleiterin ließ sie einen Moment erstarren.
“Wir haben die ganze Zeit versucht, sie zu erreichen”, sagte die Schwester schließlich  und nahm tröstend ihre Hand.

Sie hörte die Worte wie durch einen Schleier und für einen Moment schien sich der Boden unter ihren Füßen aufzulösen.
Nun war es also so weit. Nach wochenlangem Hoffen sollte alles vergeblich gewesen sein?
Es war ihr bewusst, was es hieß, austherapiert zu sein und auch, dass die Verweildauer im Hospiz nicht länger als sechs bis acht Wochen dauerte… Verdammt, sie wusste das alles und doch klammerte sie sich an seine positive Einstellung wie an einen Strohhalm, niemals hatte er geklagt, über Schmerzen gejammert,  sein Schicksal tapfer ertragen und ihr die Tränen immer und immer wieder fort gewischt.

Mit Schritten, die nie enden wollten, schleppte sie sich zurück ins Zimmer, das monotone Geräusch des Beatmungsgerätes schien jetzt noch viel lauter zu sein als zuvor, sie setzte sich an sein Bett und nahm seine Hand.

Ob er wohl fühlte, dass sie da war? Sie hatten ihm Medikamente gegeben, Morphium. Seine Lippen waren blau und seine Haut gelb…, der Krebs zeigte nun sein hässliches, abscheuliches Gesicht und sie hätte beinahe geschrien, “was hast du mit ihm getan du Monster!”
Aber die Tränen, die ihr übers Gesicht liefen, erstickten sie fast.

Sie wusste nicht, wie lange sie so gesessen hatte, ihre Wange an seiner, und man konnte nicht mehr unterscheiden, ob es ihre oder seine Tränen waren, die seine Wangen nass glänzend erscheinen ließen.
Und als er für einen kurzen Moment die Augen öffnete, glaubte sie, dass er sie erkannte. Sie küsste seine kaltschweißige Stirn und flüsterte verzweifelt, “ich liebe dich”, in sein Ohr.
Wieder schien er darauf zu reagieren, unruhig warf er den Kopf hin und her und verfiel danach wieder in diesen Dämmerzustand, der keinen Schmerz  aber auch keine Wahrnehmungen zuließ.
Als sie das letzte Mal das Zimmer verlassen hatte, rief sie ihm zu, “ich komme wieder, halte durch!” und er versprach es.
Überhaupt hatte er bislang jedes Versprechen gehalten und immer dafür Sorge getragen, dass er es in irgendeiner Weise erfüllen konnte, wie auch jetzt.
Wenn er es nicht versprochen hätte, wäre er dann in der Nacht schon gegangen? hätte er nicht gewartet, bis sie wieder zurück war? Solche Gedanken drehten sich in ihrem Kopf.

“Wirst du mich abholen, wenn meine Zeit gekommen ist?”,  fragte sie ihn das letzte Mal. “Und werden wir dann frühstücken, wie wir es immer gerne getan haben? Und wird es dort auch Ciabatta Brötchen geben?”,  lautete einer der letzten Dialoge, als sie versuchte, sich selber Mut zu machen und weinend in seinen Armen lag.
Er küsste ihre Tränen weg und lachte, “…Ciabatta Brötchen?…auf jeden Fall gibt es die dort!”, meinte er scherzend
und, “auf jeden Fall machen wir das so, und wehe, der Bäcker dort oben hat keine!”, sagte er mit seinem verschmitzten Humor, den er niemals verloren hatte…

In diesem Moment, als sie versonnen den schönsten Erinnerungen nachging, öffnete er wieder seine Augen,
sie spürte den schwachen Druck seiner Hand.
Hey,…flüsterte sie ihm leise zu, er konnte nicht antworten, aber seine Augen drückten Erleichterung aus, als er sie ansah…
Sie war da, nahe bei ihm und sah ihn lächelnd an.

Und dieses Lächeln nahm er mit, als die Dunkelheit alle Not und alles Leid verschluckte -
ein Lächeln, zart wie die ersten Sonnenstrahlen des herannahenden Frühjahres…

Dimension in Pastell


Dimension in Pastell

Lass mich trinken aus der Quelle
die deinem Herzen zart entspringt
verweilen an der Ausgangsstelle
die Zuversicht und Hoffnung bringt

Unter deinen Zärtlichkeiten
erblühen darbend´ Knospen neu
möcht ich Grenzen überschreiten
bleib trotzdem meiner Seele treu

Eingehüllt vom Regenbogen
pastell gefärbter Traum in Garten
geglättet alle irdisch Wogen
lässt Erhabenheit erwarten

By Sterntalerchen Veröffentlicht in Traumtore

relax


relax!!!
Da sind sie wieder diese Dinge
die ich in Verbindung bringe
mit unserm eignen Unvermögen
verursacht durch viel Stress und schmöken

Auch der Buckel vom malochen
und andrer Leute Süppchen kochen
das hetzen durch die Tageszeit
am Abend ist es dann soweit

Die Nerven liegen mehr als blank
das Herz vom falschen Rhytmus krank
dein Körper droht dir mit dem Anwalt
es nähern sich die Herrn der Anstalt

Man holt dich ab mit Martinshorn
dein Brötchengeber unverfrorn
eröffnet dir am andern Tag
bleib zu Hause..keine Frag

Es stehn schon andre vor der Tür
die jeden Wunsch erfüllen mir
im letzten Atemzug ganz stumm
denkst du dir : “was war ich dumm”!

By Sterntalerchen Veröffentlicht in explosiv